Fakten

Kastration / Sterilisation bei Katzen – Was müssen Sie wissen?

Die Kastration/Sterilisation:

 

1.) Wann kann man seine Kätzin oder den Kater kastrieren lassen? Warum ist eine Kastration unter Umständen empfehlenswert?

… sobald bei einer Kätzin / Kater die Geschlechtsreife einsetzt!  Bei der Kätzin mit ca. 6-7 Monaten. Experten sind sich nicht ganz einig ob es besser vor der ersten Rolligkeit wäre oder erst danach.  (bei der Thai kann die Geschlechtsreife schon im 4.Monat beginnen. Doch dabei ist man einig, dass es viel zu früh wäre mit der Kastration).

Bei Kater wird empfohlen zwischen dem 8-10Monat eine Kastration durchführen zu lassen.

Besprechen je nach dem BEIDES auf alle Fälle mit ihrem Tierarzt!!! 

 … Wäre doch schön wenn die Katze wenigstens einmal Junge bekäme? …

… Ja natürlich! Nun … und dann??? Soll sie dann immer darauf verzichten? Oder ist das mehr der Gedanke eines Menschen das man selbst gerne wollte das die Katze Junge bekommt? Man sollte nicht zu viel menschliches Denken reininterpretieren. Denn wenn eine Kätzin kastriert wird – werden durch einen 1-2cm kleinen Bauchschnitt – werden die Eierstöcke und die Gebärmutter entfernt.Danach verspürt sie … durch einen nun anderst gesteuerten Hormonhaushalt kein Geschlechtstrieb mehr. Logischerweise kann einer Kätzin bei einer Frühkastration – kein weiterer Wurf fehlen … höchstens dem Menschen! Zudem ist zu Überlegen, wer sich um die Katzenbabys kümmert wenn die Katzenmutter ausfällt?! Auch wird nicht mehr das Revier mit einem für Menschen äußerst unangenehmen Geruch markiert. Das gleiche trifft auf den Kater zu … dem bei der Kastration die Hoden entfernt werden. 

  … die Kastration nach der Rolligkeit? … oder während dessen? …  

… Oft wartet man bis die Katze das erste mal Rollig wird. Allerdings gibt es Katzen die mit 6-7Monaten rollig werden … und kommen nicht mehr von los. Aufgrund reiner Wohnungshaltung kommt es nicht zur Paarung mit einem Kater. Hierbei kann sich die Rolligkeit häufig wiederholen … zum LEIDEN der Kätzin!!! Ihr Samtpfötchen reagiert nur noch Hormongesteuert! Wenn sowieso keine Würfe geplant sind ist auch hier eine Kastration zu empfehlen … wahrscheinlich gehen sie freiwillig mit der armen geplagten Kätzin zum Tierarzt. So bekommt nicht nur die Katze – durch eine Kastration – Ruhe, sondern auch die zweibeinige Katzenfamilie. Während der Rolligkeit rät der Tierarzt von einer Kastration ab, da die Durchblutung stärker ist als sonst und so die Operation risikoreicher wäre!!! Lässt man eine Kätzin NICHT kastrieren UND keine Junge bekommen, kann dies später eher zu Brusttumoren oft sogar zu bösartigen Tumoren und zu Gebärmutterentzündungen führen. All das ist gut abzuwägen.

… Ebenso der Umstand das viele freilaufende Katzen … 

… Keine unerwünschte Junge bekommen sollen.  Durch verminderten oder gar keinen Geschlechtstrieb, jagen streunende Kater weniger rolligen Kätzin blindlinks hinterher, wobei sie dadurch  unfallgefährdeter leben würden.  Es bestehen weniger Ansteckungsgefahren bez. spezifischer imunschwächender Katzen Katzenkrankheiten durch vermehrte geschlechtlicher Betätigung unterschiedlicher Kater/Katzen.

 

2.) Gibt es Naturmittelchen die stimmungsausgleichend wirken?

 … Ja nur wenn nötig (starke Nervosität) z.B.: Bachblüten Notfalltropfen Rescue

 

3.) Wie verhalte ich mich … nachdem der operrierte Stubentiger nach Hause kommt?

… mehr dazu ein andermal…

 

 

               WAS könnten sie vor einer Kastration, ihres Kätzchens tun …      

 

 … sammeln sie selbst weitere nützliche Informationen aus guter Literatur!

 … machen sie sich eine Liste mit geziehlten Fragen oder kurzen Stichpunkten bez. der Kastration oder Sterilisation und nehmen diese zum Arzt mit! 

 … all die Fragen die sie haben … sollten sie in erster Linie – mit ihrem Tierarzt besprechen!!!

… bringen sie ihrem Tierarzt Vertrauen entgegen und reden sie ihrem Tigerle beruhigend zu!!!

… bereiten sie alles zu Hause vor … damit ihr Samtpfötchen in RUHE aufwachen kann!!!

… schon am nächsten Tag wird ihr Kätzchen es schnurrend DANKEN!!!